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Hanna Conrad-Peters

Mein Mädchenname ist Kochanowska, ich bin in Stettin aufgewachsen. Seit dem 8. Lebensjahr bekam ich bei dem etablierten Künstler- Ehepaar Lucja und Lukas Niewisiewicz Kunstunterricht. Meine Ausbilder haben mir Teilnahme an den Wettbewerben ermöglicht, wodurch ich viele Preise und Auszeichnungen erhalten habe. Am meisten habe ich mich als 9 Jährige über den Preis in dem durch Premier Nehru in New Delhi organisierten Internationalen Mal- Wettbewerb gefreut. Die meisten Sommer verbrachte ich mit meinen Eltern an der Ostsee. Mit 14 begann ich in Stettin eine 5-jährige Ausbildung auf dem vom Professor Guido Reck geleiteten Lyzeum für Bildender Künste. Ausgebildet wurde ich in der Klasse des Malers Prof. Edmund Witkowski. In dieser Zeit galt meine Liebe dem Segeln, was in vielen Arbeiten aus dieser Zeit sichtbar wurde. Nachdem ich meinen Skiper, einen Nautiker, geheiratet habe, habe ich anstatt weiterhin Kunst, die Seefahrtlogistik an der Technischer Hochschule in Stettin studiert. Im Februar 1968 bin ich mit meinem deutsch stämmigen Ehemann nach Hamburg gekommen, wo ich zwei Monate später eingebürgert wurde. Ich wollte hier Architektur studieren, habe dafür in dem Architektenbüro Patschan, Werner und Winking mein Praktikum als Volontärin absolviert.Nachdem mein Ehemann seinen Beruf als Nautiker kurz entschlossen aufgegeben hat, musste auch ich meine Pläne ändern. Ich habe mich bei einer Mineralölgesellschaft beworben und wurde dort für eine Fachausbildung zur Programmiererin und Systemanalytikerin angenommen.

In dieser Firma habe ich 12 Jahre lang als Systemanalytikerin gearbeitet. 1981 habe ich an einem Plakatwettbewerb des Konzerns teilgenommen und einen hoch datierten Preis gewonnen.

Im Jahre 1982 habe ich meine Berufstätigkeit aufgegeben, um mich persönlich um meine zwei Kinder zu kümmern und um die selbständige Tätigkeit meines Ehemannes zu unterstützen. Mein Aufgabenbereich war Büro-Organisation und die Werbung.

Im Mai 2005 habe ich an einem durch ecole de Paris organisierten Plainair-Seminar in St.Paul teilgenommen. Dort wurde ich motiviert, mich wieder intensiv der bildender Kunst zu widmen.

Nachdem wir das Leben teilweise an die geliebte Ostsee verlegt haben, habe ich dort mein Atelier eingerichtet. Meine Arbeiten hängen zusammen mit der Ostseestimmung, den Fischern und dem Material, das ich vor Ort vorfinde.

Die Bilder habe ich in den Jahren 2005-2007 durchgehend in der Ostseetherme und in dem Haus am Strand zum Wolfsschlucht in Scharbeutz ausgestellt. Seit 2010 habe ich als Mitglied des Fördervereins für Bildende Künste im Ost-Holstein an mehreren Ausstellungen teilgenommen.

Die Ostsee ist für mich nicht nur der Strand, die Möwen und die Promenade. Die Fischer und die Stimmung, die mit der Fischerei zusammen hängt, haben mich fasziniert. Und vor allem: die Netze und Steine. Ich habe die Netze, die meistens streng nach Salzwasser und Seetang riechen und an denen die Meisten ohne einen Blick darauf zu werfen vorbei gehen, im Bild festgehalten. Viele von den Fotos habe ich mit den passenden Elementen zu Collagen gemacht. Ich möchte hier gerne zeigen, was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Festhalten, womit die Ostseestimmung zusammenhängt, wonach der Seewind duftet. Die versteckte Schönheit und die Harmonie, die Tiefe, die Strukturen und die Farben, die in einem Haufen Fischernetze stecken, offen legen. Ich wünsche mir, dass die in die Netze gefangene Phantasie, Stimmung und Assoziation auch den Betrachter meiner Bildern nicht verfehlen! Die Formen, Farben und Maserung der Steine erzählen eigene Geschichten.


Hanna Conrad-Peters

Hanna Conrad-Peters

Collagen, Netzcollagen, Netze